Vorträge über Fatigue:
Wenn Erschöpfung plötzlich das Leben verändert
Fatigue ist oft schwer greifbar: Menschen wirken nach außen vielleicht gesund und sind gleichzeitig schon nach kleinen Tätigkeiten vollkommen erschöpft. Warum selbst Duschen, Gespräche oder kurze Termine plötzlich zu viel werden können, ist für Außenstehende häufig nur schwer nachvollziehbar.
Gleichzeitig fehlt es Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonal häufig an konkreten Informationen und Orientierung im Umgang mit Fatigue.
Mit meinen Vorträgen möchte ich diese Lücke schließen.
Ich spreche über Fatigue – insbesondere über tumorbedingte Fatigue, wie sie nach Krebs, Chemotherapie, Strahlentherapie oder anderen Behandlungen auftreten kann. Meine Vorträge richten sich an jegliches Fachpersonal, das mit Menschen mit Fatigue arbeitet, etwa in Kliniken, Arztpraxen oder Rehaeinrichtungen.
Gleichzeitig spreche ich auch Betroffene und Angehörige an, zum Beispiel im Rahmen von Selbsthilfegruppen. Dabei verbinde ich mein fachliches Wissen mit persönlicher Erfahrung und zeige verständlich, was Fatigue bedeutet und was im Alltag wirklich helfen kann.
Ich erkläre Fatigue nicht nur, ich kenne sie selbst.
Fatigue ist etwas, das man fachlich erklären kann und gleichzeitig erst wirklich versteht, wenn die Lebensrealität dahinter sichtbar wird.
Ich lebe selbst seit 2014 mit einer chronischen, tumorbedingten Fatigue und kenne die Herausforderungen dieser Erkrankung aus eigener Erfahrung: Erschöpfung, Unsicherheit, den Verlust von Belastbarkeit und die Frage, wie ich im Alltag überhaupt noch funktionieren kann.
Gleichzeitig begleite ich als systemische Therapeutin seit vielen Jahren Menschen mit Fatigue, in Coachings, Kursen und in meiner Online-Selbsthilfegruppe. Dabei erlebe ich täglich, welche Fragen Betroffene beschäftigen, wo Missverständnisse entstehen und welche Maßnahmen und Veränderungen wirklich entlasten.
Diese Verbindung aus persönlicher Erfahrung und fachlicher Begleitung prägt auch meine Vorträge.
Sie möchten einen Vortrag zum Thema Fatigue anfragen? Gern erstelle ich ein passendes Format für Sie und Ihre Einrichtung.
Wissen über Fatigue für Fachpersonal, Betroffene und Angehörige
Um die Situation für Menschen mit Fatigue zu verbessern, ist es unerlässlich, sowohl die Betroffenen und ihre Angehörigen als auch die Menschen, die mit ihnen arbeiten, aufzuklären.
In medizinischen Einrichtungen wie Rehakliniken oder onkologischen Praxen ist es daher sinnvoll, sowohl das Fachpersonal zu schulen als auch den Betroffenen direkt zu zeigen, was die Fatigue für ihr Leben bedeutet.
Durch eine Kombination von geschultem Personal und aufgeklärten Betroffenen
können Menschen mit Fatigue unangenehme Emotionen wie Scham und Schuldgefühle ablegen,
kann Fachpersonal durch genaue Beobachtung und entsprechende Kommunikation leichter Diagnosen stellen und
können Betroffene lernen, die Muster ihrer Fatigue zu erkennen und so bestmöglich für sich zu sorgen und langfristig wieder aktiver am Leben teilzunehmen.
Je nach Publikum unterscheiden sich Inhalte, Schwerpunkt und Zielsetzung meiner Vorträge. Deshalb passe ich Themen, Beispiele und Perspektiven individuell an die Menschen an, die teilnehmen – ob Fachpersonal, PatientInnen oder Angehörige.
Mein Ziel ist dabei immer dasselbe: Fatigue greifbar machen, Orientierung geben und dazu beitragen, das Leben mit Fatigue besser zu verstehen und Betroffene gezielter begleiten zu können.
Vorträge für Fachpersonal
Für Fachleute aus Medizin, Therapie, Pflege, Psychoonkologie und Beratung, die Menschen mit Fatigue täglich in der Praxis betreuen und begleiten – in Kliniken, Rehaeinrichtungen, Inte-grationsfachstellen oder auf Fachveranstaltungen.
Es geht darum, Fatigue, die Symptome und Beschwerden nachzuvollziehen, um Betroffenen eine bessere Betreuung und Begleitung bieten zu können.
Mögliche Themen:
Welche Auswirkungen Fatigue auf Alltag, Arbeit und Beziehungen haben kann
Wie Sie mit den richtigen Fragen Fatigue einfacher diagnostizieren können
Welche Empfehlungen hilfreich sein können und welche eher nicht
Wie Gespräche entlastend statt belastend wirken
Welche Unterstützung im alltäglichen Leben nützlich sein kann
Für Betroffene und Angehörige von Fatigue, beispielsweise im Rahmen eines Klinik- oder Rehaaufenthaltes, von Informationsveranstaltungen oder Selbsthilfeangeboten.
Diese Vorträge helfen dabei, zu verstehen, was sich durch die Erschöpfung verändert und wie ein gutes Leben trotz Fatigue möglich sein kann.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
Was ist Fatigue eigentlich und warum reichen Schlaf und Erholung nicht mehr aus?
Warum kosten selbst kleine Tätigkeiten plötzlich so viel Kraft und was hilft im Alltag wirklich?
Wie kann ich wieder mehr Selbstwirksamkeit erleben?
Wie kann ich mit Hilfe von Pacing, Priorisierung und realistischen Belastungsgrenzen wieder mehr Schönes in mein Leben integrieren?
Wie kann ich meine Erkrankung für ÄrztInnen, TherapeutInnen, Familie und FreundInnen verständlich machen?
Vorträge für PatientInnen & Angehörige
Fatigue-Begleitung
in der Praxis
Neben einzelnen Vorträgen begleite ich Kliniken und Rehaeinrichtungen auch regelmäßig bei der Aufklärung über Fatigue.
So halte ich beispielsweise in der Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr-Ahrweiler monatliche Infoveranstaltungen für PatientInnen. Gerade bei solchen Vorträgen erlebe ich häufig, dass Betroffene zum ersten Mal ihre Erkrankung wirklich verstehen und erkennen, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind und dass es viele Wege gibt, einen Umgang damit zu lernen.
Denn wer die krebsbedingte Erschöpfung versteht, kann Beschwerden oft besser einordnen, gezielter mit Fachpersonen ins Gespräch gehen und den eigenen Alltag stimmiger gestalten.
Vorträge, Medien und
Zusammenarbeit
In den vergangenen Jahren durfte ich in unterschiedlichen Kontexten über Fatigue aufklären – in Vorträgen, Fachveranstaltungen, Medienformaten und im Austausch mit Organisationen und Einrichtungen.
Hier durfte ich über Fatigue sprechen:
FOKO (Gynäkologiekongress) für Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
Klinik Niederrhein (Ahrweiler)
VITREA Rehaklinik Bergisch-Land (Wuppertal)
Bundesverband Kehlkopf- und Kopf-Hals-Tumore
Integrationsfachdienst Köln gGmbH
YesWeCancer
Deutschlandfunk
WDR
Podcast “Nellas Neuaufnahme”
LEBEN? LEBEN! - DAS MAGAZIN FÜR FRAUEN NACH DER DIAGNOSE KREBS
Journal “LebensWert”
Sie möchten Fatigue genauer verstehen und Betroffene besser begleiten? Gern unterstütze ich Ihre Einrichtung mit einem Vortrag, der zu Ihrer Zielgruppe und Ihrem Rahmen passt.
Das sagen TeilnehmerInnen
“Toller Vortrag zum Thema ‘Fatigue’, vielen Dank. Frau Ittermann wirkt auf mich sehr kompetent und authentisch. Sie weiß, von was sie redet und informiert mit Leidenschaft darüber. Sehr zu empfehlen.”
K.H., Teilnehmer eines Vortrags für Betroffene
„Ich kann es nur allen empfehlen, die Möglichkeit wahrzunehmen, sich diesen Vortrag anzuhören. Ich habe sehr viel gelernt.“
J.B., Teilnehmerin eines Vortrags für Fachpersonal
„Frau Ittermann hat nicht nur erklärt, was Fatigue eigentlich ist, sondern auch anschaulich dargelegt, wie mit der Erkrankung gelebt werden kann.“
Teilnehmerin eines Vortrags beim Bundesverband Kehlkopf- und Kopf-Hals-Tumore
„Für meine tägliche Arbeit als Arzt konnte ich viele Anregungen mitnehmen und ein neues Verständnis für Betroffene entwickeln.“
R.L., Arzt und Teilnehmer eines Fachvortrags
Einmaliger Vortrag oder regelmäßige Formate zu Fatigue
Mir ist wichtig, dass sich die Menschen wirklich abgeholt fühlen, dass Fatigue nachvollziehbar wird, Fragen Raum bekommen und am Ende nicht nur Wissen bleibt, sondern ein besseres Verständnis für die Lebensrealität Betroffener.
Einmaliger Vortrag
für Informationsveranstaltungen, Fachtagungen, Kliniken, Selbst-hilfegruppen oder Fortbildungs-angebote
Mögliche Formate:
Regelmäßige Vortragsformate
z.B. monatlich oder quartalsweise für wechselnde PatientInnengruppen in Kliniken oder Rehaeinrichtungen
Individuell abgestimmte Formate
für Fachpersonal, PatientInnen, oder gemischte Zielgruppen – vor Ort oder online
Sie überlegen, ob ein Fatigue-Vortrag für Ihre Einrichtung passend wäre? Schreiben Sie mir gern. Gemeinsam schauen wir, welches Format, welcher Schwerpunkt und welcher Rahmen für Ihre Zielgruppe sinnvoll sein könnten.
Haben Sie weitere Fragen? Dann schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an tina@besser-leben-mit-fatigue.de oder nutzen Sie das Kontaktformular. Ich beantworte Ihre Fragen gern und melde mich zeitnah bei Ihnen zurück.
Oft gestellte Fragen
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Viele Menschen wissen noch zu wenig darüber, was Fatigue eigentlich bedeutet und wie sehr diese krankheitsbedingte Erschöpfung den Alltag beeinflussen kann. Gerade zu Beginn verstehen viele Betroffene die Anzeichen der Fatigue nicht und fragen sich: „Was passiert da gerade mit mir?“
Häufig erleben Menschen mit Fatigue außerdem, dass ihr Umfeld, und manchmal auch Fachpersonal, die Auswirkungen unterschätzt. Nicht aus mangelndem Interesse, sondern weil schwer nachvollziehbar ist, wie sich Fatigue wirklich anfühlt.
Je besser Betroffene, Angehörige und Fachpersonen Fatigue verstehen, desto leichter fällt es, den Alltag anzupassen, hilfreiche Unterstützung zu finden und wieder mehr Orientierung im Umgang mit der Erkrankung zu gewinnen.
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Fatigue ist für Außenstehende häufig schwer nachvollziehbar, weil sie meist unsichtbar ist. Viele Betroffene wirken von außen gesund und sind gleichzeitig schon nach kleinen Tätigkeiten völlig erschöpft.
Hinzu kommt: Fatigue funktioniert oft anders, als Menschen Erschöpfung normalerweise kennen. Schlaf oder Ruhe bringen häufig keine wirkliche Erholung, die Belastbarkeit kann von Tag zu Tag schwanken und selbst kleine Aufgaben plötzlich zu viel werden.
Deshalb entstehen oft Missverständnisse – nicht aus mangelndem Mitgefühl, sondern weil schwer vorstellbar ist, wie sich diese Form der Erschöpfung im Alltag tatsächlich anfühlt.
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Gut gemeinte Ratschläge entstehen meist aus dem Wunsch heraus, helfen zu wollen, passen aber nicht immer zur Lebensrealität von Menschen mit Fatigue. Empfehlungen wie „Versuchen Sie, wieder aktiver zu werden“ oder „Sport hilft bestimmt“ können sogar zusätzlichen Druck bei den Betroffenen erzeugen, gerade wenn die Energie dafür nicht ausreicht.
Fatigue hat nichts mit fehlender Motivation oder mangelndem Willen zu tun – ganz im Gegenteil. Viele Betroffene möchten gerne mehr tun, ihr Körper setzt ihnen jedoch Grenzen. Deshalb ist es wichtig, genau hinzuschauen und gemeinsam zu überlegen, was aktuell für die Betroffene oder den Betroffenen wirklich möglich und entlastend ist.
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Fatigue bedeutet oft weit mehr als nur körperliche Erschöpfung. Viele Betroffene kämpfen zusätzlich beispielsweise mit Konzentrationsproblemen, Reizempfindlichkeit, emotionaler Belastung oder dem Gefühl, den Alltag nicht mehr wie früher bewältigen zu können.
Für Angehörige und Fachpersonen ist vor allem wichtig zu wissen: Fatigue ist nicht sichtbar, aber trotzdem sehr real. Oft macht bereits die Art der Gesprächsführung einen großen Unterschied. Wer konkret nach dem Alltag, der Belastbarkeit und den Herausforderungen fragt, kann Betroffene häufig spürbar entlasten.
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Für Menschen mit Fatigue ist es wichtig, dass sie in ihrer Erschöpfung ernst genommen werden, dass sie sich nicht erklären oder rechtfertigen müssen und auf Verständnis stoßen.
Hilfreich kann es beispielsweise sein, konkret nachzufragen: „Was würde Ihnen gerade helfen?“ oder „Welche Tätigkeiten kosten Sie aktuell besonders viel Kraft?“
Auch kleine Unterstützungen im Alltag oder mehr Flexibilität können bereits eine große Entlastung bedeuten.
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Wenn Sie von anhaltender Erschöpfung betroffen sind, sollten Sie mit Ihrer HausärztIn oder einer behandelnden Fachperson darüber sprechen, um weitere Untersuchungen und Maßnahmen einzuleiten.
Zudem können spezialisierte Angebote sehr hilfreich sein, zum Beispiel Fatigue-Coachings, Kurse, Selbsthilfegruppen oder Informationsveranstaltungen.
Wichtig ist vor allem eines: Sie sind mit der Erschöpfung nicht allein und dürfen sich Unterstützung suchen.