Besser leben mit Fatigue
4-teiliger Online-Kurs für einen leichteren Umgang mit Fatigue
Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl,
dass Ihr Körper nicht mehr so funktioniert wie früher. Dass selbst kleine Dinge zu viel werden. Dass Sie sich immer wieder fragen, wo Ihre Energie geblieben ist.
Und vielleicht gehen Ihnen dabei Gedanken durch den Kopf wie:
„Warum bin ich so müde, selbst nach Ausruhen und Schlafen?“
„Ich schaffe nicht einmal mehr die einfachen Dinge im Alltag.“
„Warum wird es einfach nicht besser?“
„Ich funktioniere nicht mehr wie früher.“
und vor allem: „So kann es doch nicht bleiben.“
Fatigue, egal ob diagnostiziert oder als Vermutung, verändert vieles in Ihrem Leben: den Alltag, die Belastbarkeit und oft auch den Blick auf sich selbst.
Plötzlich werden Dinge schwieriger, die früher selbstverständlich waren. Das kann verunsichern, frustrieren und das Gefühl auslösen, mit den eigenen Herausforderungen allein zu sein.
Menschen mit fatiguebedingter Erschöpfung kommen oft an einen Punkt, an dem sie merken, dass sie sich nicht noch mehr zusammenreißen oder noch mehr leisten können.
Dass es nicht mehr möglich ist, einfach weiterzumachen - es geht einfach nicht. Und das muss es auch nicht.
In meinem Kurs Besser leben mit Fatigue geht es darum, gemeinsam zu verstehen, was genau gerade in Ihrem Körper passiert, wie sich die Fatigue auswirkt – und wie Sie Ihren eigenen, ganz individuellen Umgang damit finden können.
Für wen ist dieser Kurs gedacht?
Viele meiner TeilnehmerInnen haben bereits mit ÄrztInnen, TherapeutInnen oder PsychoonkologInnen gesprochen und dabei die Erfahrung gemacht, dass es rund um Fatigue oft noch an Wissen und klarer Einordnung mangelt.
Zurück bleiben häufig offene Fragen und das Gefühl, mit dieser Form der Erschöpfung nicht wirklich verstanden zu werden.
Genau das möchte ich Ihnen in diesem Kurs mitgeben:
Verständnis für das, was gerade mit Ihnen passiert und Impulse, die Ihnen wirklich helfen können, den Alltag besser zu bewältigen. Es ist ein Kurs, den ich mir selbst gewünscht hätte, als ich die Diagnose tumorbedingte Fatigue bekommen habe.
Heute begleite ich Menschen, denen es ähnlich geht.
Dieser Kurs richtet sich an Menschen mit Fatigue, also einer krankheitsbedingten Erschöpfung, zum Beispiel nach einer Krebserkrankung, bei Long Covid oder Multipler Sklerose.
sich oft extrem müde oder kraftlos fühlen, trotz Ausruhen und Schlaf
sich fragen: „Ist das noch normal oder ist das schon Fatigue?“
das Gefühl haben, dass Ihr Alltag immer enger und anstrengender wird
sich fachliche Einordnung und Orientierung wünschen
sich Austausch mit anderen Betroffenen in einem ruhigen, wertschätzenden Rahmen wünschen
Mit diesem Kurs können Sie besser verstehen, was gerade mit Ihnen passiert und einen Umgang mit der Fatigue finden, der sich für Sie stimmiger anfühlt.
Sie sind bei mir richtig, wenn Sie
Was Sie im Kurs Besser leben mit Fatigue erwartet
Fachlicher Impuls
Jeder Termin beginnt mit einem fachlichen Impuls, der Ihnen Orientierung im Umgang mit der Fatigue im Alltag gibt und neue Handlungsspielräume sichtbar macht.
Sie bekommen verständlich aufbereitete Inhalte zu Fatigue - zum Beispiel dazu, warum die Erschöpfung nicht jeden Tag gleich verläuft, warum Durchhalten oft mehr Energie kostet, als es bringt, und was Ihnen im Alltag wirklich helfen kann, um sich zu entlasten.
Dabei geht es darum, Ihre eigene Energie besser zu verstehen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie Sie diese sinnvoll einteilen können.
Individuelle Einordnung & Austausch
Wir schauen gemeinsam, welche der Impulse und Ideen zu Ihnen passen und wie Sie diese in Ihr Leben integrieren können. Ebenso kann der Austausch mit anderen Betroffenen dabei entlastend wirken und neue Perspektiven eröffnen.
Im Anschluss ist Raum für das, was gerade für Sie wichtig ist: für Ihre Fragen, Ihre Erfahrungen und die Themen, die Sie im Alltag beschäftigen.
Sie entscheiden dabei jederzeit selbst, wie aktiv Sie sich einbringen möchten.
Die Inhalte des Kurses
Teil 1
Fatigue verstehen &
eigene Muster erkennen
Darum geht es:
So entsteht nach und nach ein besseres Verständnis dafür, was in Ihrem Körper passiert und ein Gefühl für Ihre eigenen Muster. Sie lernen, die Fatigue früher wahrzunehmen und einen Umgang zu finden, der Sie weniger Kraft kostet.
Teil 2
Prioritäten, Planung & Pacing
Darum geht es:
Sie entwickeln Schritt für Schritt einen Alltag, der besser zu Ihnen passt – mit mehr Klarheit, an welchen Stellen Entlastung möglich ist und was Ihnen wirklich guttut.
Teil 3
Gefühle verstehen &
ernst nehmen
Darum geht es:
Dadurch entsteht mehr Verständnis für Ihre eigenen Reaktionen und ein freundlicherer Blick auf sich selbst im Umgang mit der Fatigue.
Teil 4
Zwischen Akzeptanz &
eigener Gestaltung
Darum geht es:
So gewinnen Sie mehr Klarheit darüber, was für Sie möglich ist und wie Sie Ihren Alltag aktiv und stimmig gestalten können.
Dieser Kurs kann eine gute Möglichkeit sein, Ihren eigenen Umgang mit der Fatigue in einem sicheren Rahmen weiterzuentwickeln.
Was Sie von diesem Kurs erwarten dürfen:
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Menschen, die mit Fatigue leben und kenne das Thema auch aus eigener Erfahrung.
Das bedeutet für Sie: keine pauschalen Tipps, keine unrealistischen Erwartungen, sondern Impulse, die sich an Ihrem Alltag orientieren und wirklich umsetzbar sind.
Mit diesem Fatigue-Kurs möchte ich Ihnen einen Raum für Orientierung und Verständnis schaffen, einen geschützten Rahmen für Austausch unter Betroffenen und Ihnen mein Wissen und meine Erfahrung an die Hand geben.
Der Kurs verbindet fachlichen Input mit Austausch unter Betroffenen. Er ist daher keine Therapie, keine klassische Selbsthilfegruppe und kein Leistungs- oder Trainingsprogramm
Das sagen TeilnehmerInnen
”Genau das, was ich gesucht habe, Informationen, was Fatigue ist und was ich tun kann, um mit ihr besser umzugehen. Und das von einer Person, die selbst betroffen ist und somit genau weiß, wovon sie spricht. […]
Tina ist sehr einfühlsam, hört gut zu und bietet Lösungen und einen anderen Blickwinkel auf die Fatigue an. […]
Durch das Webinar habe ich eine neue Sicht auf die Fatigue gewonnen und viele Denkanstöße und Tipps für den Alltag bekommen. Die Fatigue als freundliche Begleitung zu sehen und nicht als Feind zu bekämpfen hebt das Energielevel ungemein.”
A., Teilnehmerin des Kurses "Besser leben mit Fatigue”
“Das Web Seminar hat mir sehr geholfen, bewusster im Alltag auf mich zu achten. Vielen Faktoren und Umstände waren mir bis dahin nicht bewusst. Jetzt verstehe ich meinen Körper besser. Vielen Dank dafür!”
B.S., Teilnehmerin des Kurses “Besser leben mit Fatigue”
“Durch den Austausch über in dieser Zeit gemachte Beobachtungen und Erfahrungen innerhalb der Kurseinheiten konnten wir manches nochmal individuell vertiefen, sehr gut. Definitiv ein empfehlenswertes Angebot!”
A.F., Teilnehmerin des Kurses “Besser leben mit Fatigue”
Rahmen & Ablauf
4 Termine à 90 Minuten,
17:00 – 18:30 Uhronline (bequem von zu Hause)
kleine, feste Gruppe
Teilnahmegebühr: 99,00€
Neue Kurse starten regelmäßig.
Nächste Termine werden in Kürze bekannt gegeben.
Sollte es Ihnen aktuell nicht möglich sein, die Teilnahmegebühr zu zahlen, sprechen Sie mich gerne an.
Dieser Kurs kann dazu beitragen, dass sich Ihr Alltag wieder etwas leichter anfühlt.Ohne Druck und in Ihrem Tempo.
Ich freue mich, Sie kennenzulernen.
Haben Sie noch Fragen?
Sind Sie noch unsicher, ob der Kurs zu Ihnen passt?
Dann schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an tina@besser-leben-mit-fatigue.de.
Ich antworte per Mail oder rufe Sie auf Wunsch auch zurück.
Oft gestellte Fragen
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Fatigue ist eine krankheitsbedingte, chronische Erschöpfung, die sich nicht durch Schlaf oder Ruhe verbessert. Viele Betroffene fühlen sich körperlich, geistig und emotional erschöpft – oft selbst dann, wenn sie sich eigentlich ausgeruht haben.
Typisch für Fatigue ist, dass selbst kleine Aufgaben plötzlich viel Kraft kosten und die Energie nicht mehr für den Alltag reicht. Viele beschreiben es als ein Gefühl, nicht mehr wie früher zu funktionieren.
Fatigue tritt häufig im Zusammenhang mit Krebs und Krebstherapien wie Chemotherapie oder Strahlentherapie auf, kann aber auch bei anderen Erkrankungen wie Long Covid oder Multipler Sklerose entstehen.
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Tumorbedingte Fatigue kann verschiedene Ursachen haben und oft kommen mehrere Faktoren zusammen, beispielweise Chemotherapie, Strahlentherapie, Immuntherapie oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Auch die Krebserkrankung an sich kann eine Fatigue auslösen.
Erkrankungen wie Long Covid, Multiple Sklerose, chronische Infekte, rheumatische Erkrankungen, Schlafstörungen oder psychische Belastungen können ebenfalls eine Fatigue begünstigen.
Tumorbedingte Fatigue kann bereits während der Krebsbehandlung auftreten oder erst danach spürbar werden. Bei manchen Menschen bessert sich die Erschöpfung nach einigen Monaten, bei anderen bleibt sie länger bestehen oder tritt erst Jahre später auf.
Warum manche Menschen betroffen sind und andere nicht, ist bisher nicht vollständig geklärt.
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Normale Müdigkeit hat meist einen klaren Grund. Wir sind am Ende des Tages müde, durch Stress oder Anstrengung wird die Müdigkeit verstärkt. Sie ist aber immer durch Schlaf und Ruhe zu beheben.
Fatigue dagegen ist eine krankheitsbedingte, anhaltende Erschöpfung, die sich nicht durch Schlaf oder Pausen verbessert.
Viele Betroffene fühlen sich schon morgens nach dem Aufstehen erschöpft, als hätten sie über Nacht keine Energie getankt. Fatigue betrifft nicht nur den Körper, sondern oft auch Konzentration, Gedächtnis, Gefühle und Belastbarkeit. Viele beschreiben das Gefühl wie eine Grippe oder “wie nach einem Marathonlauf”.
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Wenn Sie sich trotz Schlaf und Ruhe dauerhaft erschöpft fühlen und Sie merken, dass selbst kleine Aufgaben, wie Duschen, Einkaufen oder ein Gespräch, plötzlich viel Kraft kosten, könnte das ein Hinweis auf Fatigue sein.
Andere typische Anzeichen können sein: fehlende Energie trotz Pausen, starke Erschöpfung nach kleinen Anstrengungen, Konzentrationsprobleme („Watte im Kopf“), Reizempfindlichkeit oder das Gefühl, den Alltag nicht mehr wie früher zu schaffen.
Wichtig: Fatigue zeigt sich bei jedem Menschen unterschiedlich. Wenn Sie sich in mehreren dieser Symptome wiedererkennen, wenden Sie sich am besten als erstes an Ihre HausärztIn oder behandelnde Fachperson
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Fatigue zeigt sich oft auf mehreren Ebenen gleichzeitig: körperlich, kognitiv und emotional. Typisch ist eine starke Erschöpfung, die sich nicht durch Schlaf oder Ruhe bessert und den Alltag spürbar einschränken kann.
Körperlich berichten viele Betroffene von Kraftlosigkeit, Energiemangel, Gliederschwere oder starker Erschöpfung schon nach kleinen Tätigkeiten. Kognitiv fühlen sich viele „wie in Watte“, haben Konzentrationsprobleme, Wortfindungsstörungen oder Schwierigkeiten, Gesprächen zu folgen. Emotional können Reizbarkeit, Anspannung, Traurigkeit oder der Wunsch nach Rückzug hinzukommen.
Wichtig: Nicht jede Fatigue fühlt sich gleich an. Manche Menschen erleben vor allem körperliche Erschöpfung, andere leiden stärker unter Konzentrationsproblemen oder emotionaler Belastung.
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Ein erster hilfreicher Schritt, um die eigene Fatigue besser zu verstehen, kann ein Erschöpfungstagebuch sein: Notieren Sie, welche Tätigkeiten Sie wie sehr belasten, wann Ihre Energie besonders niedrig ist und was Ihnen dann guttut.
So lassen sich erste Muster und Frühwarnzeichen erkennen. Dieses Verständnis kann helfen, den Alltag langfristig stimmiger an die eigene Belastbarkeit anzupassen.
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Oft sind es nicht die großen Veränderungen, sondern kleine Anpassungen im Alltag, die spürbar entlasten können. Vielen Betroffenen hilft es, Prioritäten neu zu setzen, Aktivitäten besser zu planen und bewusster mit ihrer Energie umzugehen.
Ein wichtiger Ansatz dabei ist Pacing: die eigene Belastungsgrenze besser kennenzulernen und Energie so einzuteilen, dass möglichst noch Kraft für die Dinge bleibt, die Ihnen wichtig sind. Das kann zum Beispiel bedeuten, Pausen früher einzuplanen, Aufgaben anders zu verteilen oder Erwartungen an den Alltag neu anzupassen.
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Viele Menschen mit Fatigue erleben, dass selbst kleine Tätigkeiten wie Duschen, Einkaufen oder ein Gespräch plötzlich unglaublich anstrengend werden. Das liegt daran, dass der Körper Energie anders verarbeitet und die Belastungsgrenze deutlich geringer sein kann als früher.
Oft reicht die Energie nicht mehr für alles gleichzeitig und selbst nach Ruhe fühlt sich der Akku nicht wieder richtig aufgeladen an. Dadurch kann es passieren, dass schon kleine Aufgaben zu viel werden, obwohl Sie diese früher nebenbei geschafft hätten.
Das hat nichts mit mangelnder Motivation oder fehlendem Willen zu tun. Fatigue ist eine krankheitsbedingte Erschöpfung und kein Zeichen von Schwäche.
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Ein erster Schritt ist, das eigene Energielevel besser kennenzulernen: Wie viel Energie habe ich zur Verfügung? Welche Tätigkeiten erschöpfen mich besonders? Und woran merke ich frühzeitig, dass es mir zu viel wird?
Vielen Betroffenen hilft dabei eine Kombination aus den 3 P - Prioritäten setzen, guter Planung und Pacing - also der bewussten Einteilung der eigenen Energie. Ziel ist nicht, immer weniger zu machen, sondern die vorhandene Energie so einzusetzen, dass auch Aktivitäten möglich bleiben, die Ihnen guttun und wichtig sind.
Oft machen schon kleine Veränderungen einen großen Unterschied, zum Beispiel frühere Pausen, weniger Termine an einem Tag oder mehr Unterstützung im Alltag.
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Ja, der Kurs richtet sich auch an Menschen, die sich fragen: „Ist das noch normale Erschöpfung oder vielleicht schon Fatigue?“ Viele TeilnehmerInnen kommen in den Kurs, weil sie merken, dass sie trotz Schlaf und Ruhe dauerhaft erschöpft sind und ihren Alltag nicht mehr wie früher schaffen.
Im Kurs geht es zunächst darum, besser zu verstehen, was gerade passiert, eigene Muster zu erkennen und herauszufinden, was im Alltag helfen kann. Sie müssen also keine gesicherte Diagnose haben, um teilzunehmen.